Was geschieht in einer Sitzung?

Bei einem Schockerlebnis ist die emotionale Erregung so stark, dass mit reiner Logik

die Geschehnisse nicht erfassbar sind. Die Emotionen und Körpergefühle – z.B. Panik, Wut, Zittern, Ekel oder körperlicher Schmerz – in der erlebten Situation sind meistens in der rechten Gehirnhälfte abgespeichert, das Sprachzentrum und das logische Verstehen befinden sich in der linken Gehirnhälfte. Anhand der Stimulierung beider Gehirnhälften durch abgestimmte Techniken, wie z.B. links-rechts Augenbewegungen oder abwechselndes Klopfen auf die Knie, wird ein belastendes Erlebnis oder Trauma dupliziert und verarbeitet.

 

Während einer Therapiesitzung werden die isoliert abgespeicherten Erinnerungsfragmente

aufs Neue erlebt. Bilder, Gefühle und Körperreaktionen verknüpfen sich mit dem verbalen Bewusstsein, so dass eine veränderte Einstellung zum belastenden Erlebnis entsteht. Die alte, belastende, emotionale und körperliche Ladung (z.B. Angst, Kloss im Hals, Zittern, Schmerz) wird gelöscht.

Gara Hatschaduryan, Hebammendienst, Begleitung in der Krise

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